Vorlesetage im deutschsprachigen Raum – und eine Geschichte, die verbindet

Der bundesweite Vorlesetag in Deutschland ist vielen ein Begriff, auch mir. Und trotzdem habe ich lange nichts daraus gemacht, nicht weil ich es nicht wichtig fand, sondern weil der Alltag oft einfach keine Zeit lässt, solche Ideen wirklich umzusetzen.

Doch im November letzten Jahres war es anders. Da wurde etwas angestoßen. Ich bin wieder über den Vorlesetag gestolpert, und irgendwie blieb der Gedanke hängen: Was wäre, wenn wir als Gemeinschaft daran teilnehmen? Bei der Recherche entdeckte ich, dass auch in Österreich und der Schweiz eigene Vorlesetage zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Jahr stattfinden.

Und plötzlich war sie da, diese leise Idee: Nicht nur einmal vorlesen, sondern mehrfach, über den deutschsprachigen Raum hinweg.

Die Geschichte, die uns alle anspricht

Zur gleichen Zeit arbeitete Nina an einem Buch, das viele von uns direkt berührte: „Mila und die Sturmburg“ – eine Geschichte über große Gefühle und darüber, was Kinder in solchen Momenten wirklich brauchen.

Der Klappentext fasst es wunderbar zusammen:
„Wenn ein Sturm großer Gefühle tobt, braucht ein Kind keinen Druck, sondern einen sicheren Ort.“

Genau das hat uns überzeugt. Nicht zu viel erklären, nicht belehren, sondern Kindern und uns Erwachsenen ein Bild mitgeben, das bleibt.

Unser gemeinsames Vorleseprojekt

Ich fragte Nina, ob wir ihre Geschichte an den Vorlesetagen nutzen dürfen. Und so entstand ein kleines, gemeinsames Projekt:

Wir lesen „Mila und die Sturmburg“ an mehreren Vorlesetagen im deutschsprachigen Raum.

  • Österreich macht den Auftakt am 26. März 2026.

  • Die Schweiz folgt am 27. Mai 2026.

  • Deutschland schließt am 20. November 2026 ab.

Jede Lesung bringt eine eigene Stimme mit und doch bleibt die Geschichte dieselbe.

Warum uns das wichtig ist

Kinder erleben Gefühle intensiv, manchmal wie einen Sturm. Und wir Erwachsenen wünschen uns oft, dass es schneller wieder ruhig wird. Doch was Kinder in solchen Momenten wirklich brauchen, ist ein sicherer Rahmen – ein Ort, an dem sie lernen dürfen, mit ihren Gefühlen umzugehen.

Ein Blick hinter die Kulissen

Wer mehr über die Hintergründe erfahren möchte, kann hier in das Gespräch mit Nina eintauchen:

Alexandra Reece im Gespräch mit Nina Baresch über die Entstehung ihres Buches - Mila und die Sturmburg.

Die erste Lesung: Österreichischer Vorlesetag

Hier findest du die erste Lesung von „Mila und die Sturmburg“ zum österreichischen Vorlesetag:

👉 (Video wird am 26. März eingebettet)

Und wie es weitergeht

Die Geschichte wird uns noch ein Stück begleiten – mit weiteren Lesungen in der Schweiz und Deutschland. Vielleicht sogar darüber hinaus.

Ein kleiner Impuls für dich

Vielleicht liest du die Geschichte selbst vor, vielleicht hörst du einfach zu, vielleicht entsteht daraus ein Gespräch. Egal, was es ist: Es sind genau diese kleinen Momente, die Verbindung schaffen.

Mehr über Nina und das Buch

Falls du mehr über Nina oder das Buch erfahren möchtest, findest du hier weitere Informationen: feld15.at

Alexandra Reece

Positive Discipline Parent Educator, Individualpsychologische Beraterin i. A., alleinerziehende Mutter von drei Kindern.

Ich begleite Eltern von Kindern im Grundschulalter, die sich im Familienalltag oft überfordert fühlen und sich mehr Ruhe, Verbindung und Orientierung wünschen – ohne Strafen, ohne Druck, dafür mit Haltung und alltagstauglichen Lösungen.

Positive Discipline und die Individualpsychologie haben meinen eigenen Familienalltag und meine Haltung nachhaltig verändert. Heute gebe ich dieses Wissen und meine Erfahrung in Kursen, Vorträgen und Texten weiter.

https://www.familienverbindung.com/
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